LandesAstenKonferenz Berlin Die LAK Berlin ist der Zusammenschluss der Berliner Studierendenschaften.

Stellenausschreibung für die Geschäftsstelle der Landes-Asten-Konferenz (LAK) Berlin

Stellenausschreibung für die Geschäftsstelle der Landes-Asten-Konferenz (LAK) Berlin


Die LAK Berlin:

Die Landes-ASten-Konferenz Berlin, kurz LAK Berlin, ist der Zusammenschluss der Studierendenschaften der Berliner Hochschulen.
Die Studierendenschaften treffen sich häufig, um aktuelle Entwicklungen der Berliner Hochschulpolitik zu diskutieren und treten gelegentlich über Pressemitteilungen oder andere Kanäle an die Öffentlichkeit. Über die LAK koordinieren sie ihre Positionierungen gegenüber dem Berliner Senat, der Bundespolitik und der Öffentlichkeit, etwa im Rahmen von themenspezifischen Anhörungen im Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Die LAK Berlin vernetzt sich kontinuierlich mit Bündnissen, Initiativen, Gewerkschaften und weiteren Akteuren aus Wissenschaft und Politik. Mit den Landesstudierendenvertretungen anderer Bundesländer wird ein regelmäßiger Austausch gepflegt.

Das Ziel der LAK Berlin ist es, die Interessen der Berliner Studierenden und ihrer Studierendenschaften gemeinsam, koordiniert und schlagkräftig zu vertreten. Wir wollen im Sinne der Berliner Studierendenschaften Einfluss auf relevante politische Entwicklungen nehmen.


Die Stelle:

Zum 01.07.2017 wird eine Stelle ausgeschrieben für das Büro der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Berlin.

Diese Stelle wird gemeinsam von den ASten folgender Hochschulen ausgeschrieben:

  • Beuth-Hochschule für Technik Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Humboldt-Universität zu Berlin (dort RefRat, gesetzl. AStA)
  • Technische Universität Berlin
  • Universität der Künste Berlin.

Es handelt sich dabei um eine Stelle mit einem Arbeitsaufwand von 40 bzw. 41 Stunden/Monat, die nach dem Tarifvertrag für Studentische Hilfskräfte (StudTV II: 10,98€/Stunde) bezahlt wird. Die Stelle wird für die Dauer von zwei Jahren ausgeschrieben (auf der Grundlage des WissZeitVG).


Aufgaben:

Im Büro der LAK Berlin musst du vor allem die Organisation der laufenden Geschäfte der LAK übernehmen. Das heißt vor allem, dass du die Plena organisieren, vor- und nachbereiten und die Kommunikation zwischen den ASten koordinieren musst. Des weiteren bist du für die Kommunikation der LAK nach außen, mit hochschulpolitisch relevanten Initiativen und Entscheidungsträger*innen, verantwortlich und fungierst als administrative Schnittstelle der LAK. Zu deinem Aufgabenfeld gehören auch die Verwaltung und Weiterentwicklung der internen Kommunikationsstrukturen der LAK, der Webpräsenz und von Accounts in sozialen Netzwerken sowie die regelmäßige Erarbeitung eines Themenüberblicks über aktuelle hochschulpolitisch relevante Entwicklungen.

Dafür benötigst du ein gewisses Maß an Teamfähigkeit und Kommunikationskompetenz, einen strukturierten, eigenständigen Arbeitsstil, ein großes Interesse an studentischer Selbstverwaltung und die Lust an (hochschul-)politischen Themen und Auseinandersetzungen.


Folgende Dinge sind mit der Bewerbung einzureichen:

  • Immatrikulationsbescheinigung (da du in der Bundesrepublik Deutschland als Student*in eingeschrieben sein musst)
  • tabellarischer Lebenslauf (ohne Lichtbild)
  • Anschreiben


Anforderungen:

  • Kenntnisse in der (hochschul-)politischen Landschaft Berlins
  • Kenntnisse der gesetzlichen Rahmenbedingungen der studentischen Selbstverwaltung
  • Bereitschaft sich darin einzuarbeiten
  • Bewerber_innen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung nach § 122 SGB IX bevorzugt.
  • Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen, Inter- oder Transpersonen und Menschen mit Migrationsgeschichte besonders willkommen.


Wohin mit meiner Bewerbung:

Die Bewerbung könnt ihr bis spätestens zum 18.06.2017 per Post einschicken oder persönlich in einem der nachfolgenden Asten vorbeibringen:

AStA der BHT Berlin
z.Hd. Hochschulpolitisches Referat
Luxemburger Str. 10
13353 Berlin

AStA FU Berlin
z.Hd. Hochschulpolitisches Referat
Otto-von-Simson-Str. 23
14195 Berlin

AStA TU Berlin
z.Hd. Hochschulpolitisches Referat
Sekretariat TK2
Straße des 17.Juni 135
10623 Berlin

AStA UdK
z.Hd. hochschulpolitisches Referat
Raum 9
Hardenbergstr. 33
10623 Berlin

ReferentInnenrat der Humboldt-Universität zu Berlin
z.Hd. hochschulpolitisches Referat
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Ihr könnt eure Bewerbung auch gerne per Email an hopo@refrat.hu-berlin.de schicken.

Bewerbungsfrist: 18.06.2017

Einstellungsbeginn: 01.07.2017 (voraussichtlich)

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Offener Brief des AStA TU an das Studierendenwerk Berlin zu Rüstungswerbung in Berliner Universitätsgebäuden

Dienstag, 09. Mai 2017

Liebe Mitarbeiter*innen des Studierendenwerks Berlin,

Gestern bot sich allen Mensagästen der Hauptmensa der TU Berlin beim warten auf Kommiliton*innen im Foyer eine abschreckende Werbeeinblendung auf einer der großen Videoleinwände. Alle paar Minuten warb Europas größter Rüstungskonzern Rheinmetall für sein Traineeprogramm.

An der TU Berlin existiert seit den 1950er Jahren eine Zivilklausel. Die derzeitige Fassung wurde am 18.06.1991 vom Akademischen Senat beschlossen. Diese untersagt aus gutem Grund rüstungsrelevante Forschung an der Universität. Seitdem sind bundesweit viele Universitäten diesem Beispiel gefolgt [1]. An einer Universität, die für Frieden und (wissenschafts-)Freiheit stehen will, macht Werbung für Kriegstreiberinnen und deren Profiteurinnen keinen Sinn. Wenn ihr euch als Teil der Universitäten versteht – und das behauptet ihr ja immer – solltet ihr euch diesen Grundsatz zu Herzen nehmen.

Das beste Händchen hattet ihr bei der Auswahl eurer Werbepartner* innen ja noch nie. Derzeit werben neben Rheinmetall unter anderem IKEA und Amazon um billige Arbeitskräfte unter uns Studierenden. In beiden Unternehmen kämpfen die Beschäftigten seit Jahren europaweit um angemessene Bezahlung und bessere Arbeitsbedienungen. Wenn ihr für diese Konzerne die Arbeitsvermittler*in spielen wollt, müssen wir dringend reden! Trotz allem nimmt die Werbung für einen Rüstungskonzern unserer Meinung nach eine gesonderte Rolle ein.

Die Rheinmetall AG ist aber auch nicht nur irgendein Rüstungskonzern. Rheinmetall ist Europas Größter und Drittgrößter weltweit. Im letzten Jahr setzte der Konzern rund 3 Mrd. Euro durch Panzer, Granaten Elektronik und gepanzerte Fahrzeuge um. Die Auswahl der Geschäftspartner*innen ließt sich wie ein Who Is Who der kriegerischen Despoten dieser Erde. Eine Panzerfabrik für den türkischen Präsidenten Erdogan ist in Planung und für den algerischen Autokraten Bouteflika ist sie bereits beschlossene Sache. Eine Granatenfabrik und Bomben für Saudi-Arabien. Viele weitere Beispiele ließen sich anbringen. Damit ist der Konzern nicht nur mitverantwortlich für das massenhafte Sterben in den aktuell heißesten Kriegsgebieten und für die erzwungene Flucht hunderttausender Menschen, sondern liefert auch das Know-How für die Zerschlagung jedweden Protests wie in Algerien und Saudi-Arabien bereits in den letzten Jahren geschehen. Durch den Export ganzer Fabriken umgeht Rheinmetall außerdem bewusst alle Kontrollmechanismen in der Bundesrepublik. Damit nicht genug wird noch ordentlich Schmiergeld gezahlt damit irgendwer die Tötungsmaschinen auch kauft [2].
Wir finden, dass jeder Aspekt für sich genommen Werbung auf dem Universitätscampus - und damit auch in euren Räumlichkeiten – sich von selbst verbietet.

Ihr solltet euch fragen ob die Fürsorglichkeit mit der ihr euch um unsere internationalen Kommiliton*innen kümmern wollt nicht etwas zynisch wirkt, wenn ihr gleichzeitig Werbung für einen Großkonzern macht, der die Länder ihrer Familien ins kriegerische Chaos stürzt.

Um es nochmal klar zu formulieren. Wir werden diese Praxis nicht weiter einfach so hinnehmen und erwarten eine zeitnahe Stellungnahme.
Darüber hinaus haben wir einen Vorschlag für euch. Geben wir dem Studierendenwerk Berlin, ähnlich wie das verschiedene Universitäten bereits getan haben, eine Zivilklausel, die jedwede Kooperation mit Rüstungskonzernen untersagt. Ihr wärt damit sicherlich das erste Studierendenwerk, welches solch einen Schritt wagen würde. Übermäßig mutig wäre das nicht. Aber in der aktuellen Zeit mit über 60 Mio. Menschen auf der Flucht, stetig wachsender Migration und dem gleichzeitigen erstarken reaktionärer und nationalistischer Strömungen wäre es ein zukunftsweisendes Zeichen auch über die Universität hinaus.

Solidarische Grüße
Bildungspolitisches Referat des AStA der TU Berlin
Hannah Eberle studentische Kuratorin der TU Berlin

P.S.: Wem das noch nicht reicht. Heute, am 09. Mai dem Tag des Sieges über den Hitler-Faschismus, veranstaltet die Rheinmetall AG ihre Aktionärs-Hauptversammlung im Maritim Hotel in der Berliner Stauffenbergstr. Kritisches Geschichtsbewusstsein sieht anders aus.

[1] http://zivilklausel.de/index.php/bestehende-zivilklauseln
[2] http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schmiergeld-skandal-rh...

LAK-Plenum am 17. Mai 2017

Die LandesAstenKonferenz Berlin trifft sich das nächste Mal am 17. Mai 2017 um 17 Uhr im:

AStA TU
Sekretariat TK 2
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Plenarsaal

Das Plenum ist öffentlich.

Tagesordnung:

  1. Berichte aus den ASten & der Geschäftsstelle
  2. Rechte Umtriebe auf dem Campus (ständiger TOP)
  3. Geschäftsstelle:
    • Zwischenfinanzierung
    • Verwaltungsvereinbarung
    • Einstellungskommission & Ausschreibung
    • Weitere Schritte & Zeitplan
  4. Hochschulverträge:
    • Aktueller Stand/neue Infos
    • Pressemitteilung
    • Weiteres Vorgehen
  5. Änderung des BerlHG
  6. Förderfond Wissenschaft Berlin
  7. UrhG-Entwurf/VG Wort
  8. Auswertung des Kontakts mit Akteur*innen des Berliner
    Senats
  9. Sonstiges:
    • UrhG-Reformentwurf
    • Anfrage Akkreditierungsseminar in Potsdam
  10. Termine

Stellungnahme der LAK Berlin zur Polizeirazzia im AStA der Goethe-Universität Frankfurt am 13.04.2017

Die LAK Berlin kritisiert den Einsatz der Frankfurter Polizei am 13.4.2017 auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt als übertrieben und unverhältnismäßig.

Am 13. April 2017 hatte die Polizei die Räume des AStAs der Uni Frankfurt und des Café Koz im dortigen Studierendenhaus gestürmt und die dort Anwesenden erkennungsdienstlich behandelt, d.h. es wurden Finger- und Handabdrücke der Anwesenden aufgenommen, Fotos gemacht und die Personalien festgestellt. Des Weiteren wurde ein Mensch aus Ghana in Gewahrsam genommen, der an einem Treffen der Projektgruppe „Project Shelter“ teilgenommen hat. Angeblich hätte er gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen. Später wurde die Person wieder freigelassen. „Project Shelter“ ist eine Projektgruppe, die wohnungslose Geflüchtete unterstützt.

Der Einsatz stellt einen massiven Eingriff in die Rechte der Universität dar, zumal die Universitätsleitung vorher nach eigenen Angaben nicht informiert wurde.
Des Weiteren verletzt dieser Eingriff die Rechte der Studierendenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts in besonders gravierendem Maße, da u.a. gegen das Hausrecht der verfassten Studierendenschaft verstoßen wurde.
Darüberhinaus stellen die selbstverwalteten Räume der Studierendenschaft in ihrer Funktion als Freiraum ein hohes Schutzgut dar, in das von staatlicher Seite nicht ohne Weiteres eingegriffen werden darf.

Dem vorausgegangen war eine Protestaktion, die sich gegen das Maritim-Hotel in Frankfurt gerichtet hatte. Bei dieser Aktion soll Pyrotechnik eingesetzt und Scheiben eingeschlagen worden sein, anschließend sollen beteiligte Personen in die Richtung des Campus der Goethe Universität gelaufen sein.
Die Polizei sei davon ausgegangen, dass die Demonstrant*innen sich in den oben genannten Räumlichkeiten befinden und ist aufgrund dieser Annahme mit unverhältnismäßiger Härte in die Räume des Studierendenhauses eingedrungen. Als die anwesenden Mitglieder des AStAs auf ihr Hausrecht hinwiesen, wurden sie aus ihren Büros geschubst.

AStA FU kritisiert völlig unverhältnismäßige Hörsaalräumung durch Polizeihundertschaften mit Hundestaffel

Das Präsidium der FU ließ in der Nacht auf Mittwoch (26.4.2017) einen von Studierenden vorübergehend besetzten Hörsaal durch die Polizei räumen. Diese rückte mit zwei Einsatzhundertschaften inklusive einer Hundestaffel an, umstellte den Hörsaal und setzte 20 Studierende dort fest, gegen die ein Strafverfahren angekündigt wurde. Der Hörsaal war am Nachmittag mit der Forderung nach mehr Freiräumen besetzt worden.

„Die Studierenden verhielten sich völlig friedlich. Dass die FU überhaupt regelmäßig über die Polizei mit ihren Studierenden kommuniziert, ist bitter genug. Dass nun auch noch Räumungen mit einem derart unverhältnismäßigen und martialischen Aufgebot durchgeführt werden, ist ein Skandal. Wir fordern die sofortige Rücknahme aller Anzeigenn durch das FU-Präsidium und schließen uns der Forderung nach Freiräumen an“, sagt Anna Islentyeva, Vorsitzende des AStA FU.

„Es war wie im Film, als plötzlich – drei Stunden nach der Androhung eines Polizeieinsatzes – hoch gerüstete Uniformierte durch alle Eingänge in den Hörsaal strömten. Wir wurden vor das Gebäude geführt und mussten eine Stunde bei Temperaturen um den Gefrierpunkt warten, um unsere Personalien aufnehmen zu lassen. Wir waren dabei die ganze Zeit von einer aggressiven Hundestaffel umstellt“, berichtet Teilnehmerin Maja Wendhaus.

„Eine an der FU studierende Person wurde nach der Räumung auf der Straße in der Nähe des Universitätsgebäudes von der Polizei angehalten, willkürlich als 'verdächtig' eingestuft, vorübergehend festgehalten, mit einem Platzverweis für den gesamten Folgetag auf dem ganzen Campus belegt und weiß nun nicht, ob sie ihre Lehrveranstaltungen besuchen kann. Der Dahlemer Irrsinn nimmt kein Ende. Sobald Studierende protestieren, wird hier eine groteske Law-and-Order- Politik durchgesetzt, die an anderen Universitäten undenkbar wäre. Inhaltliche Auseinandersetzung mit den Forderungen? Fehlanzeige“, so die Zusammenfassung von Fabian Bennewitz, Hochschulreferent des AStA FU.

Bereits vor einer Woche hatten zeitweise bis zu 80 Studierende für einen Tag den Hörsaal 1a mit der Forderung nach mehr Freiräumen – physisch wie auch metaphorisch – an der Universität besetzt, bis sie sich am Abend unter dem Druck eines massiven Polizeiaufgebots zurückzogen. Seitdem hatten sie täglich mit einem „Couchcafé“ im Foyerbereich ihre Forderung zum Ausdruck gebracht. Die gestrige Wiederbesetzung des Hörsaals wurde im Anschluss an eine größere Versammlung zum gleichen Thema vorgenommen.

Pressekontakt:
e-Mail: hochschulpolitik@astafu.de

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