LandesAstenKonferenz Berlin

Informationen für Berliner Studierende zum Coronavirus



LAK Infoseite

Hier sammelt die LAK Berlin zentral Informationen rund um die Auswirkungen des Coronavirus auf Berliner Universitäten und Hochschulen. Möglicherweise liegen für bestimmte Hochschulen spezifische Informationen vor. Bitte informiere dich daher auch auf der Seite deines AStA und deiner Hochschule

  • Informationen zu BaföG¶
  • Arbeitsrechtliches¶
  • Informationen zum Semesterticket¶
  • Hilfsangebote für Menschen in Krisensituationen¶
  • Angebote für Studierende¶
  • Informationen der Senatskanzlei¶

  • Informationen zu BaföG

    Die Übersicht des Ref-Rat der HU Berlin zu BAföG ist die ausführlichste Ressource zum Thema Studienfinanzierung und Corona. Bitte konsultiert zuerst diese Seite und lasst euch danach per Mail oder Telefon beraten, falls noch nicht alle Fragen geklärt sind: http://www.refrat.de/beratung.bafoeg.corona.html

    Pressemitteilung des Bundesministeriums (BMBF) BAföG Zahlungen Sommer-Semester gesichert: https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

    Weitere Informationen auf Studis-Online: https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/bafoeg-und-corona.php

    Arbeitsrechtliches

    Fragen und Antworten der GEW: Was das Coronavirus für die Bildungseinrichtungen bedeutet: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/was-das-coronavirus-fuer-die-bildungseinrichtungen-bedeutet/

    Fragen und Antworten von verdi: Was Beschäftigte wissen müssen: https://www.verdi.de/themen/recht-datenschutz/++co++37f4d360-58b0-11ea-8408-525400b665de

    Fragen und Antworten der FAU Berlin: https://berlin.fau.org/arbeitsrechtliches-faq-corona-krise

    dgb Jugend: Informationen und Hilfestellungen für Studierende: https://jugend.dgb.de/meldungen/studium/++co++40e68ec6-6a8c-11ea-bae6-525400d8729f/

    Informationen zum Semesterticket

    Stand 27.3.2020

    Nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung des SemTix-Ratschlags hat der Verkehrsverbund angekündigt, die bisherige Regelung zu überarbeiten. Hier die aktualisierte Regelung, die ab dem 27. März 2020 vorläufig bis zum 30. April 2020 gilt:

    Für Studierende wird vorläufig eine ausgedruckte Immatrikulationsbescheinigung als Fahrausweis akzeptiert. Diese muss entweder mit einem Semesterticket, welches für das Wintersemester 2019/20 gültig ist, oder in Verbindung mit einem Lichtbildausweis bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mitgeführt werden. Die Pressemitteilung des VBB findet sich hier: https://www.vbb.de/search/press/hinweise-fuer-studierende

    Hilfsangebote für Menschen in Krisensituationen

    Durch die Corona – Pandemie kommt es zu starken sozialen und räumlichen Einschränkungen. Die Kontaktsperre kann insbesondere für Menschen problematisch sein, die psychisch belastet sind, z.B. für Menschen mit Depressionen.
    Auch häusliche Gewalt ist leider keine Seltenheit und kann in Zeiten sozialer Isolation in denen die Betroffenen mehr denn je auf das familiäre Heim zurückgeworden sind, drastischer werden. Hier findet ihr Hilfe:

    In akuten Krisensituationen könnt ihr euch an den Berliner Krisendienst wenden: www.berliner-krisendienst.de
    Gründe für eine Krise können sein: akute seelische Not-Situationen, Suizidgedanken, Depression, psychische Erkrankung, Trennung/Verlust, Ängste/Panik, Sucht, familiäre und Paarkonflikte, geistige und/oder körperliche Behinderung, traumatische Erlebnisse, psychische Erkrankungen.

    Soulspace: Eine Beratungs-, Kontakt- und Behandlungsinitative für junge Menschen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Telefon: 030 28476648.  https://soulspace-berlin.de/                                     

    Psychologische Beratung der Universitäten : Ihr könnt euch auch an die psychologische Beratung eurer jeweiligen Universität wenden. Diese findet ihr auf der Webseite.

    Die Beratung der Freien Universität hat psychologische Tipps bei Belastung durch die COVID19-Pandemie zusammengestellt: 

    Psychosoziale Beratung für Frauen*

    Für Frauen* in persönlichen Krisensituationen bietet das Frieda Beratungszentrum für Frauen* in Berlin Hilfe.
    psychosoziale Beratung unter 030 422 4276
    dienstags und freitags von 10 – 14 Uhr

    Hilfe bei Häuslicher Gewalt

    Hier findet ihr Hilfe, falls ihr während der Kontaktsperre in den eigenen vier Wänden nicht sicher seid:

      • psychosoziale Beratung unter (030) 422 4276
      • dienstags und freitags von 10 – 14 Uhr
      • Stalking-Beratung unter (030) 5860 1216
      • mittwochs und donnerstags von 10-14 Uhr

    Viele der genannten Angebote sind auch online per Mail erreichbar.

    Berliner Krisendienst

    Die neun regionalen Standorte des Berliner Krisendienst sind täglich von 16 – 24 Uhr (auch an Feiertagen) geöffnet.

    Werktags von 8 – 16 Uhr nur telefonische Information und Weitervermittlung: 390 63 00
    Weitere Informationen: www.berliner-krisendienst.de

      Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg Krausnickstr. 12a, 10115 Berlin 390 63 – 10

      Charlottenburg-Wilmersdorf Horstweg 2, 14059 Berlin 390 63 – 20

      Spandau Charlottenstr. 13, 13597 Berlin 390 63 – 30

      Pankow, Prenzlauerberg, Weissensee Mühlenstraße 48, 13187 Berlin 390 63 – 40

      Reinickendorf Berliner Straße 25, 13507 Berlin 390 63 – 50

      Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg Albrechtstraße 7, 12165 Berlin 390 63 – 60

      Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf Irenenstraße 21 A, 10317 Berlin 390 63 – 70

      Treptow-Köpenick Spreestraße 6, 12439 Berlin 390 63 – 80

      Neukölln Karl-Marx-Straße 23, 12043 Berlin 390 63 – 90

    Nachts von 24 – 8 Uhr & an Wochenenden und Feiertagen ganztägig überregionaler Bereitschaftsdienst:

      Krausnickstr. 12A 10115 Berlin 390 63 00

    Das studentische Angebot der Nightline könnt ihr unter http://5874491608091.hostingkunde.de/erreichbarkeit/ abrufen.

    Weitere Nightline Kontakte: https://www.studis-online.de/Studieren/nightliner.php

    Darüber hinaus bieten die Studierendenwerke Beratungsangebote an. Am besten informiert ihr euch über die Seite eures lokalen Studiwerks darüber. Hier die bundesweite Übersicht: https://www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

    Angebote für Studierende

    Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) veröffentlicht auf seiner Webseite aktuelle Informationen zu deutschlandweiten Entwicklungen: https://www.fzs.de/tag/corona-virus/

    Dort gibt es auch eine Übersicht mit Informationsseiten der Bundesländer: https://www.fzs.de/2020/03/20/informationsseiten-zu-coronavirus-sars-cov-2-an-hochschulen/

    Der fzs hat außerdem einen Telegram Channel, um über aktuelle Entwicklungen in der bundesweiten Hochschulpolitik zu informieren.

    Angebote für Studierende mit Kindern

    Informationen zur Notbetreuung von Kindern findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung/

    Für die Kleinen postet das Kinderkunsthaus München auf Instagram jeden Tag eine Bastelidee: https://www.instagram.com/kinderkunsthaus/ und auch das FEZ Berlin sammelt auf seiner Internetseite kreative Ideen für Zuhause: https://fez-berlin.de

    Die ARD erweitert ihr Kinderprogramm - Die Sendung mit der Maus kommt nun täglich um 11:30 Uhr im WDR. Die Kindernachrichten "logo!" berichten nun zwei Mal pro Tag über die aktuelle Lage - zusätzlich zu der Sendung um 19:50 Uhr auch um 11:05 Uhr: https://www.tagesschau.de/inland/corona-kinderprogramm-101.html

    ALBA Berlin bietet auf YouTube ab sofort eine tägliche Sportstunde für Kinder. Der Sporttag beginnt um 9 Uhr mit 30 Minuten Programm für Kitakinder, um 10 Uhr läuft dann die 45-minütige Sportstunde für Grundschul-Kinder und um 11 Uhr der Sportunterricht für Oberschul-Kinder: https://m.youtube.com/user/albabasketball/videos

    Das Hamburger Zwergenorchester streamt täglich ein Konzert: https://www.instagram.com/zwergenorchester/?mccid=dd29d17cad&mceid=fcbcca3eaa und die Musiklehrerin Julia Miller-Nissner bietet jeden Tag auf YouTube eine Online-Musikstunde an: https://m.youtube.com/channel/UCjZo5FZLamKq6fuwb1hHdwQ/videos

    Nach der Geburt bekommen Personen bei Hallo Hebamme einen kostenlosen achtwöchigen-Rückbildungskurs: https://www.hallohebamme.de/rueckbildungskurs/?mccid=dd29d17cad&mceid=fcbcca3eaa 

    Einen Museumsbesuch ermöglichen euch die virtuellen Rundgänge in 12 berühmten Kulturstätten auf der ganzen Welt, wie dem Pariser Louvre oder dem New Yorker Guggenheim: https://www.mentalfloss.com/article/75809/12-world-class-museums-you-can-visit-online?mccid=dd29d17cad&mceid=fcbcca3eaa

    Informationen der Senatskanzlei

    Zentrale Infoseite der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung: https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/news/2020/corona-905968.php
    Mit der Verordnung des Senats zur Corona-Krise vom 17.03.2020 gilt ab dem 18.03.2020 bis 19.04.2020 wie folgt:  
    • staatliche, private und konfessionelle Hochschulen einschließlich ihrer Einrichtungen dürfen nicht für den Präsenzlehrbetrieb und nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.    
    • Bibliotheken dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Onlinedienste können angeboten werden.    
    • Mensen des Studierendenwerks dürfen nicht geöffnet werden.
    • Allgemeine Verordnung des Senats zur Eindämmung des Corona-Virus: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/#headline18

    Semesterticket im "Corona-Notbetrieb": Kulanz statt Extrakosten für Erstsemester!

    Pressemitteilung des Semtix-Ratschlags der Berliner Verfassten Studierendenschaften vom 26.März 2020

    +++ Fahrtberechtigung für Erstsemester verweigert +++ miserable Kommunikation des VBB +++ eine wirkliche kulante Regelung ist nötig +++ solidarisch finanzierter ÖPNV für alle?

    Am 20.03.2020 erhielt der Semtix-Ratschlag1 eine E-Mail vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). In dieser wird mitgeteilt, dass Erstsemester, denen aufgrund des Corona-Notbetriebs in den Universitätsverwaltungen aktuell kein Semesterticket zugesendet werden kann, auch keine Fahrtberechtigung erhalten sollen. Stattdessen sollen sich die Studienanfänger_innen Einzelfahrscheine kaufen, obwohl sie bereits den Ticketpreis von 193,80 € überwiesen haben. Eine Rückerstattung der Tickets ist nicht vorgesehen.
    Für all diejenigen Studierenden, die ihr Ticket semesterweise an speziellen Automaten verlängern lassen müssen und dies aufgrund der Schließung der Uni-Gebäude aktuell nicht tun können (betrifft u.a. HU, FU & BHT), hat der VBB außerdem eine „Kulanz“-Regelung verfügt. Diese Tickets sollen bis zum 30.04.20, also einen Monat über das Semesterende hinaus, in Verbindung mit einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung als Fahrtberechtigung ausreichen.

    "Diese Stellungnahme vom VBB hat uns aus verschiedenen Gründen sehr negativ überrascht", so Marlene Krause, die für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der UdK im Semtix-Ratschlag sitzt: "Zuvor hat keinerlei Kommunikation mit uns stattgefunden, obwohl wir als Studierendenschaften laut Berliner Hochschulgesetz die Vertragspartner_innen der Verkehrsunternehmen sind. Über Umwege haben wir davon erfahren, dass es teils schon Vorabgespräche zwischen VBB und Hochschulleitungen gab. Diese Episode reiht sich in eine problematische Informationspolitik ein, die den ASten dieser Tage entgegenschlägt. Wir bleiben außen vor, wenn es darum geht, Regelungen im Umgang mit der Krise zu finden. Klar, dass dann Entscheidungen zu Ungunsten der Studierenden fallen."

    Andreas Krämer von der Landes-ASten-Konferenz (LAK) kritisiert: "Dass Studierende, die das Ticket bereits gekauft haben, keine Fartberechtigung erhalten sollen, ist schlichtweg eine Frechheit. Insbesondere die Argumentation des VBB, dass derzeit keine Veranstaltungen an den Unis stattfinden und demnach keine Fahrtwege für Studierende anfallen, finden wir zynisch. Nicht nur für Kommiliton_innen mit Jobs in der Pflege oder im Einzelhandel muss die Mobilität gewährleistet sein. Auch der Gang zur Ärztin oder die Versorgung von Risikogruppen sind notwendige Wege, die zurückgelegt werden müssen und im übrigen auch vom Semesterticket-Vertrag zwischen Studierendenschaften und Verkehrsunternehmen abgedeckt sind."

    Hannah Rothkegel, für den AStA TU im Semtix-Ratschlag, fasst zusammen: "Wir fordern eine "Kulanz"-Regelung, die diesen Namen verdient. Studierende, die für ihr Ticket bezahlt haben, müssen selbstverständlich den ÖPNV nutzen können. Wenn es Probleme mit der Versendung oder der Validierung von Semestertickets gibt, muss die Immatrikulationsbescheinigung bis auf weiteres als Fahrtberechtigung anerkannt werden. Außerdem sollte der VBB nicht vergessen, dass das solidarisch finanzierte Semesterticket eine gesicherte Einnahmequelle bedeutet, gerade in Zeiten, in denen deutlich weniger Einzelfahrscheine verkauft werden."

    Andreas Krämer von der LAK geht noch einen Schritt weiter: "In diesen Zeiten könnte ein für alle Berliner_innen solidarisch finanzierter ÖPNV sinnvoll erprobt werden. Kontrollen in Bus und Bahn finden ohnehin nicht mehr statt. Die Studierenden tragen mit 193,80 € pro Semester bereits ihren Teil zu einer solchen solidarischen Lösung bei. Hier ist natürlich nicht nur der VBB gefragt, sondern auch die Berliner Regierungsfraktionen"

    Unter folgender Mail-Adresse steht der Semtix-Ratschlag für Rückfragen und weitere Informationen zur Verfügung:

    semtix[at]lak-berlin.de

    1. Zusammenschluss von Vertreter_innen der ASten von ASH, TU, HU, FU, BHT und UdK, die die Konditionen des Semestertickets entsprechend dem Berliner Hochschulgesetz §18a mit den Verkehrsunternehmen verhandeln

    AStA TU: Pressemitteilung zu der berlinweiten Studentischen Vollversammlung am 02.12.19

    AStA TU, 03.12.2019:

    -English version below-

    Die Berliner Studierenden haben sich am Montag, den 02.12.19, zusammengetan und eine Vollversammlung abgehalten, um sich mit der Revolution in Rojava, aber auch mit weiteren internationalistischen Kämpfen zu solidarisieren. Ein wichtiger Punkt der Vollversammlung war das Aufstellen von Forderungen, die sich auf die aus England stammende Kampagne des akademischen Boycotts beziehen und an die Präsidien der verschieden Hochschulen Berlins gerichtet sind.Unter anderem war eine der Forderungen, dass die Berliner Hochschulen ihre Partnerschaften mit türkischen Universitäten und den Umfang dieser Partnerschaften öffentlich transparent machen. Die Berliner Hochschulen sollen ihre Partnerschaften mit regimetreuen türkischen Universitäten, die nationalistische, patriarchale, kurdenfeindliche, allgemein diskriminierende und kriegsverherrlichende Inhalte verbreiten, aufkündigen.

    Leon, Deligierter der TU, sagt dazu: „Die Vollversammlung hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass die Berliner Studierenden solidarisch hinter den Befreiungskämpfen in Rojava, aber auch überall sonst in der Welt stehen. Desweiteren haben wir auch verstanden, dass der Krieg hier beginnt und wir im Herzen der Bestie wohnen. Wir dürfen nicht abwarten und zuschauen, wie sich alles entwickelt, sondern müssen hier und jetzt aktiv an den Kämpfen teilnehmen.“

    Am Dienstag, den 03.12.19 hat eine Abordnung der Berliner Studierenden diese Forderung den Präsidentinnen und Rektorinnen bei einer Veranstaltung der Hochschulrektorenkonferenz in Berlin übergeben und sich hier nocheinmal solidarisch mit den internationalistischen Kämpfen in Rojava und überall auf gezeigt.

    Pino, Deligierte der ASH, meint dazu: „Mit dieser Aktion haben wir klar gemacht, dass wir nicht nur reden wollen und schöne Forderungen aufstellen, sondern diesen Forderungen auch mit Aktionen Nachdruck verleihen wollen. Die Kämpfe gehen hier und andersw weiter und solange, dass so ist, werden wir nicht in unseren Hörsälen sitzen und auf eine schönere Welt warten.“

    Bei weiteren Nachfragen wenden Sie sich gerne an: students4rojavapress@gmail.com


    English Version:

    Press release on the Berlin-wide Student General Assembly on the 2nd of December 2019 and the subsequent disruption of the workshop of the German University Rectors' Conference regarding strategies for internationalisation, mobility and permeability on the 3rd of December 2019.

    The Berlin students got together on Monday, the 2nd of December, and held a plenary meeting to show solidarity with the revolution in Rojava, but also with other internationalist struggles. An important point of the general assembly was the setting up of demands, which refer to the campaign of the academic boycott originating from England and are addressed to the presidencies of the different universities of Berlin. Among other things, one of the demands was that the Berlin universities make their partnerships with Turkish universities and the extent of these partnerships publicly transparent. The Berlin universities should terminate their partnerships with Turkish universities loyal to the regime, which disseminate nationalist, patriarchal, Kurdish-hostile, generally discriminatory and war-glorifying contents.

    Leon, delegate of the TU, says: "The plenary assembly has clearly shown that the Berlin students stand in solidarity behind the liberation struggles in Rojava, but also everywhere else in the world. Furthermore, we have also understood that the war begins here and that we live in the heart of the beast. We must not wait and see how everything develops, but must actively take part in the struggles here and now."

    On Tuesday, the 3rd of December 2019, a delegation of Berlin students handed over these demands to the presidents and rectors at an event of the German University Rectors' Conference (HRK) in Berlin and once again showed solidarity with the internationalist struggles in Rojava and everywhere.

    Pino, delegate of the ASH, comments: "With this action we have made it clear that we do not only want to talk and raise nice demands, but also want to emphasize these demands with actions. The struggles continue here and elsewhere and as long as they continue, we will not sit in our lecture halls waiting for a better world".

    If you have any further questions, please contact: students4rojavapress@gmail.com


    Forderungen/Demands: https://asta.tu-berlin.de/sites/default/files/Forderung%2002.12.%20final%20abgestimmt_0.pdf

    Quelle: https://asta.tu-berlin.de/aktuelles/pressemitteilung-zu-berlinweiten-studentischen-vollversammlung-am-021219-und

    2.12. 18h: Organising Dissent - Berlinweite Studierendenvollversammlung

    AStA TU, 30.11.2019

    Seit sieben Wochen verteidigt die multiethnische Bevölkerung Nord– und Ostsyriens/Rojavas ihre gelebte Basisdemokratie, und die Prinzipien der Ökologie und des Feminismus gegen die Angriffe des faschistischen türkischen Regimes und seiner verbündeten dschihadistischen Milizen. Währenddessen herrscht an deutschen Universitäten business as usual. Doch wer nichts gegen den Krieg unternimmt, ist mitschuldig!

    Auch Universitäten in Berlin unterhalten Partnerschaften und Forschungskooperationen mit regimetreuen bzw. zwangsverwalteten türkischen Universitäten. Diese arbeiten eng mit türkischem Militär und Geheimdienst zusammen, bspw. durch die Entwicklung und Bereitstellung von Technologie für den Kriegseinsatz oder durch das Sammeln und Preisgeben von Informationen über kritische bzw. oppositionelle Akademiker_innen und Studierende.

    Statt sich von solchem Vorgehen entschieden zu distanzieren, biedern sich deutsche Unileitungen den Faschisten an: Unlängst forderte die Leitung der Frankfurter Goethe-Universität vom AStA eine Namensliste des Verbands Kurdischer Studierender, um sie der türkischen Botschaft zu übergeben. Die Message ist klar: kritische Studierende, die sich gegen Faschismus und Krieg einsetzen, müssen mit Repressionen rechnen. Auch die Besetzer_innen des SoWi-Instituts erfuhren am 24.10.19, dass ihr Einsatz gegen den völkerrechtswidrigen Krieg mit Polizeigewalt beantwortet wird.

    Damit sind sie nicht allein: Der massiven Gewalt zum Trotz kämpfen Studierende weltweit (u.a. in Chile, Hongkong, Sudan oder Kurdistan) für soziale und ökologische Gerechtigkeit und verteidigen ihre Rechte & Räume. Der Faschismus und das kapitalistische System sind unsere gemeinsamen Gegner im Kampf gegen die Zerstörung der Ökosysteme und des selbstbestimmten Lebens. In den Worten der FridaysForFuture-Bewegung: Wir brauchen einen Systemwechsel und dafür müssen Worten Taten folgen!

    Es ist an der Zeit, unsere Kämpfe solidarisch zusammenzutragen! Weder die Beschneidung studentischer Rechte, die Untätigkeit der Berliner Universitäten in Klimafragen, noch ihre unerträgliche Komplizenschaft mit dem faschistischen Regime Erdogans, können wir kampflos hinnehmen! Aus diesem Grund rufen die ASten der Alice Salomon Hochschule (ASH), der FU und der TU, sowie der RefRat der HU gemeinsam zu einer berlinweiten Studierenden-Vollversammlung auf. Gemeinsam wollen wir uns überlegen, wie wir uns uni-übergreifend organisieren, uns solidarisieren und Druck auf unsere Universitäten ausüben können.

    Montag, 02.12.2019 um 18h00
    Audimax 2 | Hörsaalzelt 2 | HU Campus Nord
    Philippstraße 13 | 10115 Berlin

    Stellenausschreibung für die Geschäftsstelle der Landes-Asten-Konferenz (LAK) Berlin

    Die LAK Berlin:
    Die Landes-ASten-Konferenz Berlin, kurz LAK Berlin, ist der Zusammenschluss der Studierendenschaften der Berliner Hochschulen.
    Die Studierendenschaften treffen sich häufig, um aktuelle Entwicklungen der Berliner Hochschulpolitik zu diskutieren und treten gelegentlich über Pressemitteilungen oder andere Kanäle an die Öffentlichkeit. Über die LAK koordinieren sie ihre Positionierungen gegenüber dem Berliner Senat, der Bundespolitik und der Öffentlichkeit, etwa im Rahmen von themenspezifischen Anhörungen im Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.
    Die LAK Berlin vernetzt sich kontinuierlich mit Bündnissen, Initiativen, Gewerkschaften und weiteren Akteuren aus Wissenschaft und Politik. Mit den Landesstudierendenvertretungen anderer Bundesländer wird ein regelmäßiger Austausch gepflegt.
    Das Ziel der LAK Berlin ist es, die Interessen der Berliner Studierenden und ihrer Studierendenschaften gemeinsam, koordiniert und schlagkräftig zu vertreten. Wir wollen im Sinne der Berliner Studierendenschaften Einfluss auf relevante politische Entwicklungen nehmen.

    Die Stelle:
    Zum 15.01.2020 wird eine Stelle ausgeschrieben für das Büro der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Berlin.
    Diese Stelle wird gemeinsam von den ASten folgender Hochschulen ausgeschrieben:

    • Beuth-Hochschule für Technik Berlin
    • Freie Universität Berlin
    • Humboldt-Universität zu Berlin (dort RefRat, gesetzl. AStA)
    • Technische Universität Berlin
    • Universität der Künste Berlin.
    • Alice Salomon Hochschule Berlin

    Es handelt sich dabei um eine Stelle mit einem Arbeitsaufwand von 40 bzw. 41 Stunden/Monat, die nach dem Tarifvertrag für Studentische Hilfskräfte (StudTV III: 12,50/Stunde) bezahlt wird. Die Stelle wird für die Dauer von zwei Jahren ausgeschrieben (auf der Grundlage des WissZeitVG).

    Aufgaben:
    Im Büro der LAK Berlin musst du vor allem die Organisation der laufenden Geschäfte der LAK übernehmen. Das heißt vor allem, dass du die Plena organisieren, vor- und nachbereiten und die Kommunikation zwischen den ASten koordinieren musst. Des weiteren bist du für die Kommunikation der LAK nach außen, mit hochschulpolitisch relevanten Initiativen und Entscheidungsträger_innen, verantwortlich und fungierst als administrative Schnittstelle der LAK. Zu deinem Aufgabenfeld gehören auch die Verwaltung und Weiterentwicklung der internen Kommunikationsstrukturen der LAK, der Webpräsenz und von Accounts in sozialen Netzwerken sowie die regelmäßige Erarbeitung eines Themenüberblicks über aktuelle hochschulpolitisch relevante Entwicklungen.
    Dafür benötigst du ein gewisses Maß an Teamfähigkeit und Kommunikationskompetenz, einen strukturierten, eigenständigen Arbeitsstil, ein großes Interesse an studentischer Selbstverwaltung und die Lust an (hochschul-)politischen Themen und Auseinandersetzungen.

    Folgende Dinge sind mit der Bewerbung einzureichen:

    • Immatrikulationsbescheinigung (da du in der Bundesrepublik Deutschland als Student*in eingeschrieben sein musst)
    • tabellarischer Lebenslauf (ohne Lichtbild)
    • Anschreiben

    Anforderungen:

    • Kenntnisse in der (hochschul-) politischen Landschaft Berlins
    • Kenntnisse der gesetzlichen Rahmenbedingungen der studentischen Selbstverwaltung
    • Bereitschaft sich darin einzuarbeiten

    Bewerber*innen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung nach § 122 SGB IX bevorzugt.
    Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen, Inter- oder Transpersonen und Menschen mit Migrationsgeschichte besonders willkommen.

    Wohin mit meiner Bewerbung:
    Die Bewerbung könnt ihr per Post schicken oder persönlich in einem der nachfolgenden Asten vorbeibringen:

    AStA der BHT Berlin
    z.Hd. hochschulpolitisches Referat
    Luxemburger Str. 10
    13353 Berlin

    AStA UDK
    z.Hd. hochschulpolitisches Referat
    Raum 9
    Hardenbergstr. 33
    10623 Berlin

    AStA FU Berlin
    z.Hd. hochschulpolitisches Referat
    Otto-von-Simson-Str. 23
    14195 Berlin

    ReferentInnenrat der Humboldt-Universität zu Berlin z.Hd. hochschulpolitisches Referat
    Unter den Linden 6
    10099 Berlin

    AStA TU Berlin
    z.Hd. hochschulpolitisches Referat
    Sekretariat TK2
    Straße des 17.Juni 135
    10623 Berlin
    AStA Alice Salomon Hochschule Berlin
    Alice-Salomon Platz 5
    12627 Berlin

    Ihr könnt eure Bewerbung auch gerne per Email an hopo@refrat.hu-berlin.de schicken.

    Bewerbungsfirst: 3. Januar 2020

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

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