LandesAstenKonferenz Berlin Die LAK Berlin ist der Zusammenschluss der Berliner Studierendenschaften.

Pressespiegel - Stand 21.09.2016

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LAK Berlin fordert demokratische Neuaushandlung der Hochschulakkreditierung

Die Landes-ASten-Konferenz Berlin (LAK) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Februar 2016, in dem das bisherige System der Akkreditierung von Studiengängen für verfassungswidrig erklärt wird. Damit bewahrheiten sich die vielen Befürchtungen, die Studierende schon vor vier Jahren geäußert haben.

Fabian Bennewitz, hochschulpolitischer Referent des AStA FU, führt aus: "Die Akkreditierung ist ein intransparentes, undemokratisches und profitorientiertes System der Qualitätssicherung. Es zwingt die Hochschulen dazu, auf die Vielfältigkeit und Selbständigkeit der Studiengänge zu verzichten. Des Weiteren ist eine kritische Auseinandersetzung der Studierenden mit den Lehrinhalten nicht mehr möglich, da dies die Einhaltung der Regelstudienzeit gefährdet."

Die LAK fordert eine demokratische Neuaushandlung des der Hochschulakkreditierung zugrundeliegenden Kriterienkatalogs. Der Prozess soll transparent gestaltet werden und alle Statusgruppen gleichberechtigt einbeziehen. Die Evaluation soll zukünftig folgende Punkte enthalten, die emanzipatorische Zielsetzungen transportieren:

  • demokratische Teilhabe aller Statusgruppen der Hochschulen
  • Frauenförderung
  • Einkommens- und herkunftsunabhängigen Hochschulzugang
  • sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze
  • Förderung von kritischer Forschung und Lehre sowie Interdisziplinarität

Lion Laspe vom hochschulpolitischen Referat des AStA TU sagt: "Endlich werden die Kritikpunkte der Studierenden ernst genommen. Nun kommt es darauf an, dass die Akkreditierung nicht weiterhin neoliberal organisiert wird, sondern ein demokratisches und transparentes System für die Qualitätssicherung von Studiengängen zu finden. Letztlich steht die Berliner Senatsverwaltung in der Pflicht dies umzusetzen. Wir als LAK werden den Prozess sehr genau beobachten.“

Kontakt:

Landes-ASten-Konferenz Berlin / Geschäftsstelle
Mail: info@lak-berlin.de
Telefon: +49 171 1554542

Pressespiegel - Stand 14.09.2016

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AStA FU rügt unkritisches AfD-Interview von Campus-Zeitung FURIOS

Der AStA FU äußert sich auf seiner Website zu einem unkritischen Interview der Campus-Zeitung FURIOS mit dem Spitzenkandidat der AfD Georg Pazderski. Den entsprechenden Beitrag dokumentieren wir an dieser Stelle.

Mittlerweile hat sich auch die FURIOS zu den Vorwürfen geäußert und zugegeben, dass sowohl Format als auch Inhalt ihres Artikels dazu geeignet waren der AfD "eine Plattform zu bieten, die sie nicht verdient hat".

„ich denke hier an Ausländer, ...“ - Furios bietet unkritische Plattform für AfD-Spitzenkandidat.

Die Campuszeitschrift Furios führt im Rahmen des Berliner Wahlkampfs Interviews mit den Spitzenkandidat*innen der Parteien – dazu gehört auch Georg Pazderski von der AfD. Doch die AfD als eine Partei unter vielen zu behandeln, verharmlost deren reaktionäre Inhalte.

Im Interview schafft die Furios es nicht, kritische (Nach-)fragen zu stellen. Im Gegenteil: So lautet eine Frage an Pazderski, was dieser unter Minderheitenstudien verstehe und welche negativen Folgen diese für akademische Forschung haben könnten. Es ist problematisch, den von der AfD geprägten Begriff der Minderheitenstudien – gemeint sind Gender Studies - zu übernehmen, ohne diesen kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus übernimmt der Fragesteller die AfD-Annahme, Gender Studies hätten negative Folgen für andere Wissenschaftsbereiche – absurd angesichts der zahlreichen interdisziplinären Kooperationen.

Dem Berufsoffizier Pazderski wird anschließend Raum gegeben, Gender Studies als Pseudowissenschaft zu diffamieren. Pazderski erklärt, „dass eine kleine Kaste von Leuten etwas von Leuten etwas behaupte, das nicht stimmt – nämlich, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt.“ Spätestens hier wäre Anlass gegeben, Pazderskis grotesk verkürzter Auffassung der Gender Studies zu widersprechen.

Selbst Pazderskis Forderung, „bestimmten Gruppen, ich denke hier an Ausländer, eine Gebühr fürs Studieren abverlangen.”, wird nicht hinterfragt. Er kann frei von Spitzenuniversitäten schwadronieren, deren primäres Ziel es sein müsse, Kapital anzulocken und eine starke Elite für Deutschland auszubilden.

In Pazderskis Vorstellungen von akademischer Elite ist kein Platz für Geflüchtete: An den Universitäten sollen primär Deutsche studieren dürfen und „diejenigen die wir hier im Land brauchen.“ Wahrheitswidrig behauptet er: „Wenn gewisse bildungstechnische und sprachliche Voraussetzungen erfüllt werden, können Flüchtlinge im Rahmen verfügbarer Kapazitäten auch studieren.“ Abstrus angesichts der hohen Hürden, die Geflüchtete überwinden müssen, um studieren zu können: Bis vor kurzem untersagten die Ausländerbehörden pauschal allen Geflüchteten das Studium, es besteht kein gesicherter Zugang zu BAföG und die Berliner Bürokratie verhindert häufig, ein Studium aufzunehmen.

Der AfD-Kandidat fordert, den Universitäten freie Hand zu lassen - auch im Bereich der Gehälter. Dem Furios-Redakteur kommt nicht in den Sinn, auf die Tarifbindung der Berliner Hochschulen hinzuweisen. So bleibt Pazderski Vorschlag, die Hochschulen zu tariffreien Zonen zu machen, unwidersprochen. Stattdessen die Frage, ob Pazderski ein Gehalt von 10,98 als ausreichend empfinde, worauf er schwammig antwortet.

Die Furios verpasst so die Chance, die löchrige Programmatik der AfD in der Hochschulpolitik aufzudecken und das reaktionäre Gedankengut zu hinterfragen, das diese formte. Wir sprechen uns vehement dagegen aus, die AfD so zu verharmlosen und ihre öffentliche Position weiter zu stärken. Für bezeichnend halten wir es in diesem Kontext, dass Henrik Pauli, vormals stellvertretender Chefredakteur der Furios mit Verantwortung für das Politikressort, inzwischen als Schatzmeister des AfD-Kreisverbands in Neukölln tätig ist und regelmäßig an rechten Demonstrationen wie Bärgida teilnimmt.

Pressespiegel - Stand 07.09.2016

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