Du hast von unserer neuen Kampagne gehört & bist interessiert? Du suchst schon länger nach einer Möglichkeit dich politisch zu engagieren? Du wunderst dich warum die Asten ein stadtpolitisches Thema zu ihrem Fokus machen?
Dann komm zu unserem 1. Treffen:

  • FU Berlin: 25.April um 16h vor dem Hörsaal 1a/ Raum 29/135

Du bist noch nicht überzeugt?

3 Gründe warum Wohnpolitik ein studentisches Thema ist:

1) zu wenig Wohnheimplätze
Derzeit gibt es in Berlin rund 10.000 Wohnheimplätze auf 180.000 Studierende. Das ist eine Versorgungsquote von unter 6%. Im Ländervergleich liegt Berlin bundesweit damit hinten. Die sich aktuell im Bau befindlichen 5.000 Wohnheimplätze sind weiterhin zu wenig. Auch werden diese teurer sein als der aktuelle Bafög-Wohnsatz von 250€. Gleichzeitig genehmigt der Senat den Bau von privaten "Studi-Wohnheimplätzen", die den studentischen Lifestyle als Werbestrategie nutzen um Zimmer zwischen 600-1100€ zu vermieten (Youniq, NeonWood, Studio B).

2) zu wenig bezahlbarer Wohnraum
Im Jahre 2001 konnten Studierende in Berlin von einem 450€-SHK Job ihr Leben finanzieren. Mittlerweile kosten neuvermietete WG-Zimmer so viel und die Miete für neuvermietetw WG-Zimmer jährlich um etwa 30¤ pro Zimmer. Besonders zu Anfang des Wintersemesters sehen sich die Asten konfrontiert mit akuter Wohnungslosigkeit unter Studis. Studierende leben über Wochen oder Monate in Hostels, auf der Couch oder auf Campingplätzen in Randbezirken. Diejenigen die Glück haben und ein Zimmer bekommen sind oft gezwungen Arbeit aufzunehmen oder mehr zu arbeiten um sich ihre Miete zu finanzieren und haben somit weniger Zeit für ihr Studium/ Freizeit. Eine steigende Anzahl and Studierenden wohnen in Randbezirken und nehmen lange Pendelzeiten auf sich.

3) Gesamtbelastung spitzt sich zu
Insgesamt schlägt sich diese Belastung wieder in verschiedensten Formen. Die Hürden um in Berlin ein Studium aufzunehmen steigen, vor allem für finanziell schwach aufgestellte Studierende. Für Studierende die arbeiten wächst die Belastung. Dies schlägt sich auch in der wachsenden Anzahl an psychischen Erkrankungen wieder, die im Vergleich zur Altersklasse bei Studierenden höher ist. Laut einer Studie der AOK haben mittlerweile 20% aller Studierenden psychische Erkrankungen. Dabei ist auch die Vereinzelung ein Problem. Eine prekäre Wohnsituation und lange Pendelzeiten machen es noch schwieriger Kommiliton*innen kennen zu lernen.

Pressemitteilung der LAK vom 04.April 2018
https://www.lak-berlin.de/pm-beginn-wohnpolitischer-kampagne/