Die LAK Berlin kritisiert die Entlassung von Andrej Holm durch die Humboldt-Universität als politisch motiviert. Angesichts der Entlassung entgegen Einschätzungen führender Arbeitsrechtler*innen drängt sich die Frage auf, welche Motive die Leitung der HU Berlin tatsächlich für diesen Schritt hat. Die LAK Berlin fordert den Regierenden Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller auf, den rechtlich nicht haltbaren Rauswurf von Holm als zuständiger Senator zu stoppen.

Luisa Bömer vom AStA FU erklärt: "Es kann nicht sein, wenn unter einem Rot-Rot-Grünen Senat Hochschulen in Berlin offenbar von unbequemen und kritischen Wissenschaftler*innen gereinigt werden. Müller muss nun die selbst angefachte Hexenjagd auf Holm beenden, um als Wissenschaftssenator für uns glaubwürdig zu bleiben."

"Andrej Holm steht für die wohnungspolitischen Forderungen der LAK an den Berliner Senat und ist gleichzeitig ein herausragender und von Studierenden geschätzter Dozent an der HU. Daher gleicht sein doppelter Rausschmiss einem doppelten Schlag ins Gesicht gegenüber uns Studierenden. Wir empfinden den Umgang mit Holm als Kniefall vor Reaktionären und Immobilienwirtschaft und fühlen uns insbesondere von unserem neuen Wissenschaftssenator nicht vertreten. Unsere Solidarität gilt den Besetzer*innen an der HU und den stadtpolitischen Initiativen, die die Schmutzkampagne gegen Holm als solche benennen.", sagt João Fidalgo, RefRat HU Berlin.

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