Die LandesAstenKonferenz (LAK) bedauert den Abbruch der Tarifverhandlungen für einen neuen studentischen Tarifvertrag (TVStud 3) durch den Kommunalen Arbeitgeberverband. Dass sich die Universitäten weigern, den studentisch Beschäftigten finanzielle Sicherheit für die Zukunft zu geben, zeigt einmal mehr, wie sehr die Berliner Universitätslandschaft kein Ort der Bildung für alle sein soll, sondern vielmehr ein Spiegel einer kapitalistischen Gesellschaft ist, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht.

Robert Jung (AStA FU) meint dazu: "Solange studentisch Beschäftigte sich das Leben in Berlin nicht mehr leisten können, sorgt die Politik der Universitäten nur für eine Verschlechterung der Qualität in Forschung und Lehre. Ohne eine Anpassung der Gehälter ist es nicht möglich von den Jobs in der Universität zu leben, so sieht keine Verantwortung für die eigenen Angestellten aus und wird viele motivierte und engagierte Studierende davon Abhalten in der Universität zu arbeiten."

Gabriel Tiedje (AStA TU) ergänzt:"Wir Studierendenschaften erklären uns solidarisch mit den studentisch Beschäftigten, egal welchen Weg diese nun einschlagen werden. Wir empfehlen allen Studierenden sich beraten zu lassen, inwieweit die Universitäten ihre Rechte verletzen, sollten weiter Tutorien ausfallen und Einrichtungen wie die Bibliotheken nur eingeschränkt nutzbar sein."